Sich als Führungskraft behaupten – keine leichte Aufgabe

Es gibt wenige Faktoren, die einen auf der Arbeit oder im Alltag so sehr in Verhalten und Motivation beeinflussen wie der Führungsstil von Autoritäten, Vorgesetzten und Politikern. Dabei unterscheiden sich die Führungsstile sehr stark und können auf verschiedenen Ebenen wirken. Eines steht allerdings fest: Soziale Gruppen sind es gewohnt, eine Vorbildfigur zu haben. Jemanden, der die Gruppe in eine bestimmte Richtung und zu einem bestimmten Ziel führt. Welcher Führungsstil am besten zu einer Person passt, ist stark von der Persönlichkeit abhängig. So sind nicht immer extravertierte Menschen diejenigen, die eine Gruppe am besten leiten können. Introvertierte Menschen besitzen durch ihre Charaktereigenschaften auch unschlagbare Vorteile: So können sie sich besser in andere hineinzuversetzen, weil sie sich deutlich häufiger und intensiver mit ihrem eigenen Innenleben auseinandersetzen.

Was bedeutet Führung?

Wenige Konstrukte sind so alt wie das der Führung: Bereits im antiken Griechenland, Rom und in Ägypten wurde über die unterschiedlichen Führungsstile diskutiert. Ob Cäsar, Kleopatra oder Kleisthenes – sie alle waren berühmt für einen bestimmten Führungsstil, der auf Empathie oder Terror basieren konnte. Doch was genau bedeutet eigentlich Führung? Führung bezeichnet die Fähigkeit eine Gruppe von Individuen in die Richtung eines bestimmten Ziels zu leiten. Dabei muss die führende Person in der Lage sein, nicht nur Emotionen bei den Individuen hervorzurufen, sondern auch sie für das gemeinsame Ziel zu motivieren. Es ist definitiv eine anspruchsvolle und verantwortungsvolle Aufgabe. Sie kann uns allerdings ebenso mit Zufriedenheit erfüllen. Doch damit Führung gelingt, ist es notwendig zu wissen, welcher Führungsstil am besten zu der eigenen Persönlichkeit passt.

Die Frage ist auch, in welchen Bereichen ein Individuum eine Gruppe von anderen Individuen anleitet. Führung läuft auf national-politischer Ebene, auf Unternehmensebene und im alltäglichen Leben. Es ist egal, ob Führungsfähigkeiten in Ihrem Beruf gefordert werden oder ob es um banale Entscheidung in Ihrem Privatleben geht. Sicher ist, dass diese Fähigkeiten eine Schlüsselqualifikation eines jeden Individuums darstellen.

Diese vier verschiedenen Führungstypen sollten Sie kennen

Laut dem Riemann-Thomann-Modell gibt es vier verschiedene Pole, nach denen sich das Verhalten und Handeln einer Führungskraft richtet: Nähe, Distanz, Dauer und Wechsel.  Dabei hat grundsätzlich jeder eine Mischung aus all diesen Persönlichkeitszügen. Jedoch heben sich in der Regel besonders zwei dieser menschlichen Grundausrichtungen beim Menschen hervor. Diese individuelle Mischung bestimmt in welcher Art und Weise sich unsere Persönlichkeit entwickelt und hat somit auch Auswirkungen auf den eigenen Führungsstil. In Untersuchungen zeigte sich, dass eine gute Balance dieser menschlichen Grundausrichtungen sich positiv auf den Führungsstil von Menschen auswirkt. In Unternehmen kann dies zu einer angenehmen Arbeitsatmosphäre und einem positiven Klima führen. 

Management franco-allemand

Zwischen den zwei Kulturen gibt es sowohl im alltäglichen als auch im professionellen Leben einige Unterschiede, die es zu beachten gilt. Denn die Struktur von französischen Unternehmen ist trotz der geografischen Nähe der beiden Länder sehr unterschiedlich. Während man sich in Deutschland vornehmlich an Fakten festhält und die finanzielle Rentabilität im Vordergrund steht, handhaben die Franzosen ihren Geschäftsalltag ganz anders. Sie sind risikobereiter und lassen sich vor allem von ihrer Intuition leiten. Diese Charaktereigenschaften spiegeln sich dementsprechend auch im Führungsstil wider. 

Welcher Führungstyp bin ich?

Trotz all der Informationen sind Sie sich nun immer noch nicht wirklich sicher, welcher Führungsstil am besten zu Ihnen passt? Lassen Sie uns dies gemeinsam herausfinden: Wenn Sie Entscheidungen gerne selbstständig treffen und nicht davon ablassen können, Ihre Mitarbeiter zu beaufsichtigen und zu kontrollieren, dann können Sie sich wohl am Besten mit dem autokratischen Führungsstil identifizieren. Im Gegensatz dazu steht das demokratische Führen der Mitarbeiter. Hierbei werden diese in den Entscheidungsprozess miteinbezogen und erhalten einen großen Handlungsspielraum bei der Erledigung der Aufgaben. Dies könnte auf Sie zutreffen, wenn Sie großes Vertrauen in Ihre Mitarbeiter setzen und der Ansicht sind, dass deren Meinung eine wichtige Rolle für den Erfolg des Unternehmens spielt. Trotz all der Kooperation und Freiräume ist die Hierarchie jedoch klar vorgegeben und es herrschen bestimmte Regeln und Vorgaben, an die sich die Angestellten zu halten haben. Zuletzt könnten Sie natürlich auch ein Chef sein, welcher auf das Prinzip des laissez-faire setzt. Ihre Mitarbeiter agieren und entscheiden vollkommen selbstständig bis ein Problem auftritt, das Ihre Eingreifen erfordert.  

Grundsätzlich macht es keinen Unterschied auf welchen Führungsstil Sie persönlich setzen. Wichtig ist, dass Sie sich in Ihrer Rolle als Führungskraft wohl fühlen und dies auch ausstrahlen. 

Für weitere Informationen kontaktieren Sie uns gerne per E-Mail: contact@smylingua.com oder rufen Sie uns unter +33 1 76 43 32 76 an. 

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